Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Ich freue mich schon sehr auf den Abend mit Ralf Schmidt, wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen:

Lesung im „Kabarett Lachgeschäft“ am 20.10.2018 um 20.00 Uhr, Eintritt 12 Euro

Es geht immer weiter nach vorn. Ob Digitalisierung, Transformation oder Disruption – die Veränderung ist gewiss und darüber geben nicht nur Siri und Alexa Auskunft. Ralf Schmidt und Mark Jischinski lesen aus futuristischen Texten, denn sie wissen genau, wohin Smart Home, Smart Living, Smart Partnershipping, Smart Thinking, Smart Reading, Smart Shopping und Smart Foolishing führen. Nichts ist so sicher wie eine Zukunft, in der früher alles besser war!

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adakia Pocket Vol. 4: Partner TÜV

Endlich mal wieder etwas Neues für die Hostentasche, das Regal, für Freunde oder auch fürs Lesen:

»Liebe ist nur eine Illusion. Jeder weiß es, aber alle machen weiter. Jeden Tag, immer wieder. Männer träumen von der Frau, die sich die Leidenschaft bewahrt, die ihn, den geliebten Partner, auch nach fünfzehn Jahren Beziehung so lässt, wie er ist. Die nicht weiter bohrt, wenn er auf ihre Frage antwortet »an gar nichts«, auch wenn »an gar nichts« der heiße Arsch der neuen Azubine ist, die Sehnsucht nach einem Männerabend oder die Freude auf das nächste Länderspiel im Fernsehen. »An gar nichts« kann es aber auch wirklich sein. Meistens. Denn ein Mann braucht zu seinem irdischen Glück denkbar wenig, im Grunde nur Essen, Sex und ansonsten seine Ruhe.«

Bernd sucht Hilfe bei einem Coach. In seine Ehe mit Regina muss mehr Schwung kommen. Clemens Paulsen will mit seinem PARTNER TÜV genau solchen Menschen helfen, wieder glücklich zu werden. Er möchte die Kommunikation zwischen Mann und Frau verbessern, einschränkende Glaubenssätze verbannen und seinen Klienten bei der Lösung ihrer Probleme zur Seite stehen. Zu ihm kommen neben Bernd frustrierte Ehefrauen und ein Womanizer, der Frauen aufreißen will. Fest steht immer: Die Menschen bringen die Lösung ihrer Probleme bereits mit. Sie sehen sie nur nicht.

Erscheint im September 2018, nicht über den Buchhandel erhältlich, 40 Seiten im Pocket-Format 10 x 15 cm, 3,90 EUR, lieferbar ab dem 17.09.2018

Blick auf den Schreibtisch – „Digital glücklich“

Wenn ich in letzter Zeit wenig von mir hören lasse, liegt das in schreibender Hinsicht daran, dass ich viel am neuen Roman arbeite und mir zwischendurch die Zeit damit vertreibe, mit Kurzgeschichten an Wettbewerben teilzunehmen … und manchmal führt das tatsächlich zum Erfolg …

Es handelt sich übrigens nicht um einen Schreibfehler. Bundesverband JUNGER Autoren. Die Anthologie erscheint pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2017.

Termine im März 2017

Ich freue mich auf die Termine im März 2017:

Am 05.03.2017 lese ich ab 09.30 Uhr zum „Irisch-ironischen Frühstück“ in Hillenbrands Lindhof, Ulsenheim 44, 91478 Markt Nordheim. Frühes Aufstehen ist angesagt, aber es lohnt sich. Irische Geschichten treffen auf Kurzgeschichten aus „ironisch“ und abgelöscht wird mit einem irischen Smoothie aus dem Hause Guinness.

Am 23.03.2017 lese ich im Rahmen der offenen Lesebühne „Endstation Hoffnung“ in Gera aus der Geschichte „It’s good to be alive in Colma“ aus der „edition Caput III – Trauer, Abschied und Neubeginn“. Oder ich lese was mit Schwänzen. Wir beginnen um 19.00 Uhr und wenn außer uns Autoren keiner weiter kommt, lesen wir uns gegenseitig die aktuellen Manuskripte vor, bis dem ersten schlecht wird.

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Blinddarm im Kopf

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Der Kaffee ist längst kalt. Professor Dr. Brain-Hurts schaut durch das Fenster auf die verschneite Straße vor der Charité in Berlin. Wieder und wieder schüttelt er den Kopf. Er ringt um Worte, setzt an, sucht nach Erklärungen – für sich selbst, für die Anderen –, um dann doch wieder mit einem Lächeln ins Leere zu blicken. Minuten vergehen. Der Reporter ihm gegenüber wartet. Es darf seine Zeit dauern. Angeblich soll der Professor etwas Außergewöhnliches entdeckt haben. Hier lauert eine echte Story. Kein halbseidener Skandal, nichts, was morgen schon niemanden mehr interessieren wird, nein das hier ist richtig groß. Riesengroß. Epochal. Universal. Dafür hat der Reporter einen Riecher. Er schnäuzt sich kräftig in ein Taschentuch.
Das übliche hektische Treiben umgibt die beiden, aber Professor Dr. Brain-Hurts wirkt bei alledem wie ein Fremdkörper, ein zur Ruhe gekommenes Teilchen inmitten eines Sturms. Endlich kann er darüber reden. »Es war eine Routineuntersuchung in der neurologischen Abteilung. Es fing auch ganz harmlos an. Aber dann kam eins zum anderen. Es hätte uns stutzig machen sollen, dass diese Person den Fragebogen komplett ohne Rückfragen ausgefüllt hat. Aber das gibt es schon ab und zu mal. Auch dass ein Patient rücksichtsvoll ist und erkennbar Dankbarkeit und Demut zeigt, kommt auch in einem von tausend Fällen vor. Doch dann konnte die Person ohne fremde Hilfe Wortfolgen über 140 Zeichen hinaus bilden. Einfach so! Das muss man sich mal vorstellen!« Wieder dieses Kopfschütteln. Im Ruhestand würde der Professor jederzeit eine geringfügige Anstellung als Wackeldackel finden. »Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Diese Person war in der Lage, fernab von schwarz oder weiß zu denken! Sie konnte eigenmächtig abstrahieren, unterschiedliche Standpunkte beleuchten und dadurch zwischen den Polen schwarz und weiß so viele Schattierungen von grau erkennen, dass es uns die Sprache verschlug. Diese Person nahm eine Metaposition ein, wog verschiedene Meinungen kritisch ab und schlug sich nicht einfach so auf die eine oder die andere Seite. Sie verurteilte nicht vorschnell, schrieb keine gehässigen Posts, fotografierte weder sich selbst, noch jede Form von Nahrung und hatte ein originär eigenes Urteilsvermögen. Es war unglaublich!«
Der Professor nippt am Kaffee und verzieht das Gesicht. »Die Person konnte sich artikulieren, beherrschte mehr als die Grundrechenarten, war kaum in den sozialen Netzwerken aktiv, kannte sie aber; nutzte bei Aufgabenstellungen nicht Wikipedia oder Google und verblüffte uns mit Antworten, die wir, vielleicht etwas hemdsärmelig, aber so doch fürs erste ›gesunder Menschenverstand‹ getauft haben. Natürlich erst, nachdem wir die Person vollständig untersucht haben. Es war völlig klar, dass wir sie röntgen mussten. Dabei stellten wir eine Anomalie im Kopf der Person fest. Eine weitergehende Untersuchung im Rahmen der Autopsie, und es ging ja gar nicht anders, brachte es dann ans Licht.«
Der Professor schaut versonnen, aber voller Stolz in die riesige Halle der Charité. »Wir haben ein neues Organ gefunden. Es sitzt im Kopf der Person und wir haben es ›Gehirn‹ getauft.«
Wieder dieses Kopfschütteln. »Eine einmalige Entdeckung. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Damit stehen wir natürlich ganz am Anfang der Hirnforschung. Wir wissen noch nicht viel über dieses Organ, glauben aber, dass die Person die selbstreflektierenden Gedanken, die Fähigkeit zur Abstraktion, ja sogar das eigene Bewusstsein und die Präsenz und Anwendung echter Werte aus diesem Organ schöpft.«
»Darf man denn wissen, welches Geschlecht diese Person hat? Schließlich wäre es von erheblichem Interesse für die Geschlechterforschung, für den Fortgang von Gendermainstreaming und das gesamte menschliche Paarverhalten, wenn wir wüssten, welches der Geschlechter dieses unglaubliche Organ besitzt!« Der Reporter verharrt mit dem Kugelschreiber über seinem Block. Vor seinem geistigen Auge sieht er bereits den Leitartikel mit seinem Namen abgedruckt. Morgen früh, vor allen anderen.
Professor Dr. Brain-Hurts schmunzelt, dann streicht er über die weiße Tischdecke, zupft etwas an der Kunstblume und schnauft. »Wissen Sie, ich weiß auch noch nicht, wie ich das meiner Frau beibringen soll. Oder wie wir es den Menschen vermitteln. Es ist nämlich so …« Der Professor schaut nun mit klarem Blick, die Stimme ist wieder fester. »Also diese Person ist weder eine Frau noch ein Mann. Aber das ist letztlich folgerichtig. Ich meine … wenn Männer oder Frauen so ein phantastisches Organ hätten … überhaupt die uns bekannten Menschen … ich meine … das wäre uns doch schon längst aufgefallen, oder?«

Mark deckt auf – Stunk in der Agentur

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»Herr Macho, so geht das nicht weiter«, sagt der Sachbearbeiter von Embispé mit einer tiefen Stirnfalte.
Macho beugt sich zu ihm hinüber und schielt auf den Bildschirm.
»Was’n los?«, fragt er neugierig.
Der Sachbearbeiter von Embispé nimmt die Brille ab und vergräbt das Gesicht in den Händen. »Herr Macho, Sie kommen von jedem Vorstellungsgespräch mit einer Absage zurück und wenn Sie mal zur Probe arbeiten, dann dauert das im besten Fall zwei Tage.«
Machos Augen verengen sich zu Schlitzen, er gibt ein gepresstes Geräusch von sich. »Hmmm, rrrrr, ohh, mhh, ohh …«
Embispé tritt Schweiß auf die Stirn. »Herr Macho? Geht es Ihnen nicht gut?«
»Ach, Sie wissen doch … mein Problem!! Ich versuche wirklich, damit klar zu kommen, aber wenn es kommt, dann kommt es … Moment …!«, stößt Macho gepresst hervor.
Fluchtartig verlässt er das Büro. Er stürzt hinaus und sieht sich hilfesuchend um. Eine Mittvierzigerin schwebt in Birkenstocksandalen über den Flur, auf ihrem Kopf etwas Nestartiges in braun und in ihrer Hand eine dampfende Tasse Kaffee, aus dem sich der Geruch wie Feenstaub im Gang verteilt. Sie sieht entsetzt zu Macho und verschwindet sofort in einer der vielen Türen. Macho rennt über den Gang und dann, endlich, entdeckt er eine geöffnete Fahrstuhltür. Er geht hinein und drückt den Knopf für das Erdgeschoss. Die Türen schließen sich und Macho lässt los.
Auf dem Rückweg nimmt er die Treppe. Vorsichtig klopft er bei Embispé, der eigentlich Schumann heißt. Zumindest laut Namensschild an der Tür.
»Da bin ich wieder«, strahlt er den Sachbearbeiter an.
»Was war denn los? Geht es Ihnen wieder besser?«
»Ja, ja, alles wieder gut. Es nur so … diese Sache, also mein Problem. Und deshalb auch die vielen Absagen. Auch erst neulich beim Vorstellungsgespräch bei diesem Callcenter. Ich habe vorher extra ganz normal gegessen. Ich meine, was bekomme ich schon für die paar Kröten? Und dann, mitten im Gespräch, ging es los. Ich konnte es nicht halten. Und dieses Mal das komplette Programm … Sie wissen schon.«
Macho sieht Embispé bedrückt ins Gesicht. Der schielt auf den Monitor und scrollt mit der Maus nach unten. Endlich sieht er es: »Besonderheiten: Anale Inkontinenz, gegebenenfalls schwer vermittelbar.«
Embispé zuckt zusammen. „Haben Sie das auch gehört?«
»Nein, was? «, fragt Macho.
»Da hat jemand geschrien … draußen auf dem Gang. Oder?«
Macho beobachtet den Sachbearbeiter. »Nein, da war nichts. Aber … ähm … würden Sie bitte mal ein Fenster öffnen … nur so zur Vorsicht?«
Das Gesicht des Sachbearbeiters ist versteinert. Eine männliche Gorgone, die versehentlich in den Spiegel geschaut hat. Er bewegt sich keinen Millimeter. Jahrtausendealte Verhaltensmuster. Flucht, Kampf oder Totstellen. Embispé ist kein Fluchttier, aber auch kein Kämpfer. Er hat sich längst an die Arbeitsweise seiner Behörde angepasst. Innerlich tot, äußerlich hat er den Aktionsradius‘ eines Faultiers.
»Herr Schumann, darf ich?«, fragt Macho und erhebt sich vorsichtig. Es wird Zeit. Auf dem Weg zum Fenster sagt er ruhig: »Sie müssen wissen, dass ich gestern Abend beim Griechen eingeladen war. Ein Freund von mir. Und wenn ich schon mal dazu komme … na ja … dann schlage ich auch zu. Olympiaplatte, ein Häppchen von der Rhodosplatte meines Kumpels und vorher Gyros mit Zwiebeln und Tsatsiki. «
Schumann atmet flach. Wenn er in einer Bank säße, würde er genau jetzt den roten »Überfall-Knopf« drücken. Auf dem Gang sind deutlich hörbar noch mehr Schreie zu hören. Macho zerrt am Fenstergriff. Der klemmt und er zieht mit aller Kraft und beiden Händen, bis das Fenster endlich knarrend aus dem Rahmen springt. Genau in diesem Moment passiert das Unvermeidbare.
»Sorry«, presst Macho zwischen seinen dünnen Lippen hervor. Langsam bewegt er sich zur Tür.
Der Kopf von Embispé IST inzwischen der Rote Knopf. Der Sachbearbeiter versucht sich heldenhalft im Üben des Atemstillstands. Apnoetaucher wären stolz auf ihn. Langsam aber kriechen winzige Moleküle in die Schleimhäute der Nase und der Augen. Tränen fließen ihm über die Wangen. Auf der Stirn bilden sich Bläschen.
Macho schleicht sich aus dem Raum und verschließt die Tür. Über die Gänge rennen Menschen in Todesangst, so schnell sie es in den Bürosandalen schaffen. Macho nimmt das Treppenhaus und geht vorsichtig Stufe um Stufe nach unten. Er konzentriert sich und hat die volle Körperkontrolle zurückerlangt. Ein Stockwerk nur, maximal zwanzig Treppenstufen, aber er will es wirklich schaffen. Eine Viertelstunde später ist er im Erdgeschoss angekommen. Zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzmasken inspizieren den Fahrstuhl. Macho läuft durch die aufgebrachte Menge nach draußen.
Vor dem Eingang wartet sein Kumpel Herbert. »Ey Scheiße! Ich dachte, du kommst nie wieder raus! Was ist denn da los?«
»Keine Ahnung«, sagt Macho. »Lass uns einfach verschwinden. Kannst du mich wieder nach Hause fahren?«
»Klar Mann. Aber sag mal, wann bekommst du deinen Lappen eigentlich wieder zurück?«
»In drei Wochen.«
»Und warum haben Sie dir den nochmal abgenommen?«
Macho spürt ein Grummeln in seinen Eingeweiden und sieht wieder diese Bilder vor sich. Der Abend nach der Lauchsuppe … es war so schön im Auto … und er war allein … eigentlich. Bloß dieser blöde Polizist bestand ja bei der Routinekontrolle darauf, dass er das Fenster öffnen sollte …
»Ach, das ist eine lange Geschichte. Willst du gar nicht wissen.«

Ich habe gern einen Titel … (Interview mit T.C. Boyle, GALORE, 28.09.2004)

Ja, es fehlt dabei diese mystische, nicht beschreibbare Komponente, das, was viele mit dem Kuss der Muse beschreiben.

Vertrauen Sie mir, es ist schon viel Mystisches am Schreiben. Die besondere kreative Leistung des Autoren ist: Du begibst dich in einen unbewussten Geisteszustand, wenn du an deiner Kunst arbeitest. Der Leser weiß nicht, was auf den nächsten Seiten passiert, aber er will es erfahren. Nicht anders geht es dem Autor. Was mich immer wieder am Schreiben fasziniert, ist, dass jede einzelne Geschichte grundlegend anders ist als alles, was du zuvor geschrieben hast. Du weißt nicht, woher sie kommt, du weißt nicht, wie sie ausgeht. Deshalb fängst du immer wieder von vorne an. Du willst einfach wissen, wie die Geschichte zu Ende geht. Es macht dabei fast keinen Unterschied, ob du eine Geschichte liest oder schreibst.

Sie haben also absolut keine Ahnung, wie eine Geschichte ausgeht, an der Sie schreiben?

Nein.

Und die Personen?

Die kommen mit der Zeit. Ich lerne sie auch erst nach und nach kennen.

Was wissen Sie, wenn Sie anfangen?

Ich habe gerne einen Titel, und ich möchte vorher wissen, wie viele Teile ein Buch hat, wie lang es ungefähr werden wird. Bei „Grün ist die Hoffnung“ wusste ich zum Beispiel: Es wird vier Teile geben. Vier Jahreszeiten. Schließlich ging es um Marihuana-Anbau. (lacht) Aber was die Geschichten, ihre Entwicklung anbetrifft: Keine Ahnung.

 

Frage an Mark Jischinski 2016:
Wissen Sie schon, wie das neue Buch heißen wird?

Ja, der Titel ist endlich fix. Ich bin befreit und kann damit anfangen, das blöde Buch zu schreiben. Jahre habe ich am Namen für das Buch gesessen. Ab morgen fange ich an. Oder übermorgen. Ich weiß es noch nicht. Über den Inhalt darf ich nicht viel verraten. Die Story ist auf jeden Fall optimistisch, also irgendwie „PRO“. Vor allem Pro Krastination.

dav