Buchmesse in Pößneck

Was für ein wunderbares Wochenende in Pößneck! Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben: Dank dem Team der Mitteldeutschen Buchmesse, dem Verein Pößneck Alternativer Freiraum e.V., Herrn M. Kruppe, dessen Vorname an dieser Stelle verschwiegen werden soll, wie er auch für immer verschwiegen bleibt, dem tollen Team vom adakia Verlag mit Nicole, Jana, Dana und Thomas, den vielen Lesern und Zuhörern, Heiko von der gastronomischen Abteilung, der mich so wunderbar daran erinnerte, dass wir uns aus dem Swingerclub kennen, und nicht zu vergessen: Hochachtung vor der Dame, die mit einer beeindruckend stoischen Ruhe und mit großer Beherrschung zwei Tage lang die Toilette neben unserem Stand bewacht hat. Ein Lehrbeispiel für echte Zen-Philosophie. Vollkommene Absichtslosigkeit, Bescheidenheit und Leben im Hier & Jetzt. Wir konnten viel von der Dame lernen. Und dabei sogar zeitweise den Chlorgeruch vergessen, der wie eine sanfte Meeresbrise zu uns herüber mäanderte.

1957865_647579358658599_4825469817701260419_o Der vornamenlose M. Kruppe mit mir beim Interview auf dem Roten Sofa.

 

Knapp 70 Verlage präsentierten sich und ihre Bücher vom 13. bis 15.06.2014 in der Shedhalle in Pößneck. Im Dienste des adakia Verlages prostituierten sich die Autoren Jana Huster, Dana Schwarz-Haderek, Thomas Neumeier und ich zwei Tage lang unentgeltlich, um die literarischen Machwerke zu präsentieren. Der Pößnecksche Hochadel und Pöbel erschien und flanierte durch die Ausstellungshallen, die prall mit Literaturvolk jeder Couleur gefüllt waren.

10418907_240727822794825_6477402772078292931_n Spatzenmuse, Wankelmuse und ironisch. Ab und zu muss ich so ernst dreinschauen. Ich habe das auf Fotos von Autoren abgeschaut, die es geschafft haben.

 

Mit Jana Huster habe ich wieder einmal in Abwesenheit ihres werten Gatten viel Spaß gehabt. Es haben uns dabei sogar einige Menschen zugeschaut und auch die hatten ihre Freude. Wir werden uns demnächst Projekte suchen, die etwas erdiger, wenn nicht sogar friedhofsnah sind. Diese törichte Leichtigkeit und schale Verballhornung des ernsten Lebens geht so einfach nicht weiter. Das Leben ist viel zu traurig, als dass wir darüber lachen könnten. Wir geloben deshalb Besserung und schreiben demnächst richtig doll traurige Bücher. Der Herr Verleger vom adakia Verlag war so freundlich, uns eine Vorlage zu geben: Sein Sparbuch.

10301509_784462844927668_385424410769176564_nDie Frau Huster und ich, noch fröhlich. Aber das ändert sich bald.

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