Die Frau fürs Leben

Männer über dreißig leben in der Regel ungefährlich. Das konnte auch Elias Pressler bestätigen. Er arbeitete von früh bis spät als Versicherungsvertreter und führte ein, wie man so sagt, normales Leben. Über sein Einkommen konnte er sich nicht beklagen, seine Redekunst und der Glaube der Menschen an die Risiken des Lebens ließen ihn viele Abschlüsse machen und dadurch jedes Jahr sein Einkommen steigern. Inzwischen war es soweit, dass er schon allein von den Bestandsprämien gut leben konnte. Seine Wohnung lag im besseren Viertel der Stadt, unweit des Stadtwaldes, aber auch nicht zu weit entfernt bis zum Zentrum. Auf dem sehr großen Balkon seiner Eigentumswohnung konnte er die Abendsonne genießen und auf den Wald schauen, bis die Sonne hinter ihm unterging.
Natürlich wohnte Pressler allein. Selbstverständlich führte er ein Leben als Single. Nur dadurch hatte er die Zeit, seinen trainierten Körper zu bewahren, ihn durch ausgedehntes Training weiter zu modellieren und ganz für sich die knappe Freizeit zu genießen. Es gab einige, durchaus attraktive Frauen, die seinem klaren Blick aus blauen Augen nicht widerstehen konnten. Sie erlagen auch seinem breiten Interesse für Kunst, Literatur und Kultur, seinen guten Manieren und dem Gespür für ein gutes Restaurant. Seinem Charme sowieso und so landeten sie dann und wann auch in seinem Bett, in dem sie sich sehr erregt zeigten und bisweilen artistisches darboten. Ein gewisses Überengagement konnte Pressler immer wieder feststellen und es passte gut zu seiner Voreingenommenheit, dass er schließlich als heiratsfähiger, nicht unvermögender Mann ein geradezu ideales Objekt weiblicher Begierde war. Zu allem Überfluss hatte er beim Akt mit Frauen in seinem Alter das Gefühl, als würden sie gerade ihren Eisprung herbeizaubern, um sein als sehr gut eingeschätztes Erbgut zu vereinnahmen. Doch er ließ sich davon nicht anstecken, achtete peinlich genau auf verhütende Maßnahmen und genoss so gänzlich folgenlos ausschweifende Nächte.
Auch wenn ihm eine Frau wirklich einmal richtig gut gefiel, blieb er standhaft und allein. Es zog ihn mehr dazu, die wechselnden Temperamente seiner Partnerinnen zu erleben. Da waren die gut erzogene, von Träumen zehrende, leise wimmernde Hingabe wie auch das mühsam unterdrückte, aber umso stärker hervorbrechende Stöhnen oder das zwanglose Schreien einer selbstbewusst ihr Recht fordernden Frau. Ein unglaublich reichhaltiger Markt der sinnlichen Freuden, aus dem er sich immer das beste Angebot auswählen konnte. Ganz gleich, ob die Frauen grazil und schlank waren oder etwas kräftiger gebaut, mit schweren Brüsten und weichen, sich anschmiegenden Formen. Pressler war ein Muster zwischenmenschlicher Toleranz und wählte aus dem Blumenstrauß der Möglichkeiten immer die Blüte, deren Duft ihn am stärksten anzog.
Natürlich wich er einer festen Bindung aus. Auf seiner inneren Waage hätten all die Einschränkungen und Verpflichtungen ein zu großes Ungleichgewicht gebracht. Viel lieber schaute er sich die Körper der Frauen an. Nutzte dabei auch diese kleinen Gelegenheiten beim Anstehen an der Kasse, in der Straßenbahn oder beim Konzert, um einen Blick auf ein winziges Detail zu erhaschen, eine ganz besondere Note einzuatmen oder den visuellen Reiz als Ausgangspunkt für einen angenehmen Tagtraum zu nutzen.
All diese Körper, die es zu entdecken gab, diese vielen Gelegenheiten die sich boten. Es war ein wahrer Schatz in einem Leben, das sonst nur Termine und zielgerichtete Gespräche beinhaltete. Gern blickte er auch den jungen Frauen aufs gerade reifende Antlitz. Die Versprechungen, die noch ganz zart im Wachsen waren, die Sehnsüchte, die immer unterdrückt bleiben werden und das Verlangen, das viel zu oft von den Falschen zu stillen versucht wird. Pressler schaute genau hin und war sich sicher, all das erkennen zu können.
Dann kam dieser Tag im November. Ein Kundentermin führte ihn zum ersten Mal in seine Geburtsstadt. In die Stadt seiner Kindheit und Jugend. Ein durchaus lohnender Termin mit einem guten Vertragsabschluss ermöglichte die weite Reise. Weil er lieber zu früh als zu spät bei seinen Kunden war, traf er über eine Stunde vor dem vereinbarten Termin ein. In seiner Erinnerung waren nur noch schemenhafte Bilder dieser Stadt und so beschloss er, nach langer Zeit wieder einmal durch deren mittelalterliches Zentrum zu laufen. Durch die engen Gassen, auf dem bei nassem Wetter immer glitschigen Pflaster und vorbei an den alten Türmen und Mauern. Hatte er unter dem Torbogen beim Park damals nicht dieses Mädchen geküsst? Wie hieß sie doch gleich? Es wollte ihm einfach nicht einfallen. Trotzdem genoss er die Zeit und die Erinnerungen, die langsam in ihm hochstiegen. Bruchstückhafte Filme mit ihm als Halbwüchsigen. Dramen, Komödien und Abenteuer spielten sich vor seinen Augen ab. Bei den meisten Szenen konnte er lächeln. Einfach unglaublich, wie lang das alles schon her war. Zwar war er diesen Wegen, den Bildern und der Stadt entwachsen. Sein Blick war nicht mehr der eines jungen Mannes, aber dieses zarte Kribbeln in seinem Bauch erinnerte ihn an sich selbst, damals unter dem Torbogen mit dem Mädchen ohne Namen.
Alle Träumerei konnte er schnell vergessen, wenn es um seine Arbeit ging. Er sah auf die Uhr. Der Termin rückte näher. Schnell ging er auf dem plötzlich wieder sehr vertrauten Weg zurück. Bevor er auf die Straße einbog, in der sein Kunde wohnte, kam er an der Bibliothek vorbei, die er noch aus Kindertagen kannte. So viel Zeit musste einfach sein! Und als er nach dem Eintreten in diesen engen Räumen stand, da konnte er sogar die Zeit vergessen. Die Bibliothek war sehr klein und gedrängt. Die Regale reichten bis an die Decken und überall in den Gängen umwehte ihn dieser Duft von alten Büchern, der Weihrauch verborgenen Wissens. Die alte Frau hinter dem Tresen kannte er. Sie war im Gegensatz zu ihm kaum gealtert. An ihren Namen erinnerte er sich nicht, aber er konnte sich sofort besinnen, wie sie ihm die Bücher seiner Kindheit überreichte. Ja, er las damals wirklich viel. Heute natürlich auch noch. Und weil ihn wieder einmal dieses unstillbare Verlangen nach Büchern überkam, bewegte er sich langsam durch die Reihen. Verträumt strich er mit den Händen über die Buchrücken der zumeist alten Bände, und mit geschlossenen Augen atmete er tief ein. An einem Buch blieb er hängen. Er blieb davor stehen und nahm es aus dem Regal. Es war ein gar nicht so altes, aber doch schon verblichenes mit starken Gebrauchsspuren. Auf der ersten Umschlagseite war eine Liste angebracht, auf der die Daten der letzten Ausleihen gestempelt waren. Es gab nur ein paar wenige Stempel. Zuletzt wurde das Buch vor knapp einem Jahr ausgeliehen. Erst beim weiteren Blättern entdeckte Pressler, dass es ein Bildband war. Bilder eines völlig unbekannten Malers. Er blätterte weiter und traute seinen Augen kaum. Mit einem wunderbaren Gefühl für das Licht hatte der Maler junge, nackte Frauen gemalt, die mal schliefen, mal verführerisch auf den Betrachter schauten oder aber in sich versunken vor einem Fenster standen. Andere kämmten sich ihre Haare, wieder andere badeten sich. Pressler durchflutete ein seltsames Gefühl der Aufgewühltheit. Er war ein Mann über dreißig, hatte schon viele Frauen nackt gesehen, aber trotzdem faszinierten ihn die Bilder in diesem Buch. Möglicherweise war diese Aufregung aber nur das notwendige Vorspiel für das Bild, das er dann sehen sollte. Eine junge Frau saß in einem Sessel. Ihr makelloses Gesicht schaute direkt auf Pressler und es wurde sanft gestreichelt von langen, blonden Haaren. Ungezähmt fiel das Haar auf ihre Schultern und gab gerade noch eine Ahnung der zarten Schwingung ihres Schlüsselbeins preis. In ihrem Blick lag etwas Herausforderndes, vielleicht sogar Gebieterisches. Die großen, blauen Augen waren direkt auf Pressler gerichtet. Sie sagten ihm etwas. Pressler verstand es zwar nicht, aber ihm wurde warm. Die stolze Frau trug ein dunkles Kleid, das ihren Körper streichelte. Ihre langen, nackten Beine hatte sie übereinander geschlagen und er konnte sie atemlos bewundern. Vor seinem inneren Auge spielten sich traumhafte Szenen mit dieser Frau ab. Er sah sich schon neben ihr stehen, sie ganz langsam entkleiden und dann nach allen Regeln der Kunst verführen.
Pressler schlug das Buch zu, klemmte es sich unter den Arm und holte tief Luft. Seinen Bibliotheksausweis hatte er schon lange nicht mehr, aber irgendwie musste es gehen.  Die Dame hinter dem Tisch am Eingang war alt und die Gemeinde arm. Es konnte unmöglich Überwachungskameras geben. Also verstaute er das Buch in seiner Tasche, schlenderte noch ein wenig durch die Regale, auch wenn es ihm nun sehr schwer fiel, verabschiedete sich von der alten Frau und ging. Den Termin konnte er nun nicht mehr wahrnehmen. Er holte sein Handy aus der Tasche und sagte seinem Kunden ab. Sie vereinbarten einen neuen Termin und so konnte er sich schnellen Schrittes auf den Weg zu seinem Auto machen.
Zuhause angekommen, legte er den Bildband vor sich hin und betrachtete sie immer wieder aufs Neue. Stunden verbrachte er nur damit, in ihre Augen zu schauen oder jeden Millimeter ihrer Haut mit Blicken zu vermessen. Aufmerksam durchstöberte er das gesamte Buch und war überglücklich, als er den Namen der Frau finden konnte. Amelie. War es nun ihr richtiger Name oder lediglich der frei gewählte Name für ein Model, das sich der Künstler nicht merken konnte? In den folgenden Tagen nahm sich Pressler eine Auszeit. In ganz ruhigen Stunden saß er versonnen vor dem Bild von Amelie und wenn er die Hände wieder frei hatte, suchte er im Internet nach Spuren des Malers und seiner Schönen. Sie war bereits Bestandteil seines Lebens, aber ihr wahres Gesicht konnte er einfach nicht finden. Nach drei Tagen wurde aus Leidenschaft Verbitterung, aus Hoffnung Verzweiflung. Nirgends tauchte der Name des Malers auf und auch von Amelie fand sich keine Spur. Er konnte das Buch anfassen, es an sich drücken, aber tatsächlich existierte die für ihn nicht. In seiner Verbitterung fuhr er zurück in die Stadt, in der er Amelie kennen gelernt hatte.
Er betrat die Bibliothek und in seiner Tasche lag das Buch. Die alte Dame hinter dem Tresen lächelte ihn fast mütterlich an.
»Wollen Sie das Buch nun zurückgeben?«
»Sie haben es bemerkt?«
»Natürlich habe ich das. Ein Mann, der so aufgewühlt meine Bibliothek verlässt, hat kein Kochbuch dabei.«
»Ich bin gekommen, um es Ihnen zurück zu geben«, sagte er ihr und legte es direkt vor sie.
Sie strich darüber, der dunkelrote Leineneinband fühlte sich sehr vertraut an. »Wollen Sie es wirklich zurückgeben? Mir scheint, Sie sind ein wenig unsicher, oder?«
Pressler erstarrte. Irgendetwas stimmte nicht mit dieser alten Frau. Sie schien etwas zu wissen. Sie musste Amelie kennen, ganz einfach!
»Kennen Sie sie?«, fragte er die Bibliothekarin aufgeregt und erntete ein wissendes Lächeln.
»Ach, wissen Sie, kennen ist nicht das richtige Wort. Sagen wir so: Ich habe eine Ahnung von ihr. Nehmen Sie das Buch wieder mit und kommen Sie doch kurz nach acht vorbei. Dann schließe ich hier ab und zeige Ihnen etwas.«
Der Cappuccino schmeckte nicht, das Bier nicht und auch der notwendige Whiskey wollte nicht schmecken. Pressler saß in einem Cafe und sah wie gebannt auf die Uhr. Die Zeiger bewegten sich nicht. Seine innere Unruhe wuchs immer mehr, aber sie wuchs ohne Zeit. Was wusste die alte Frau? Wie konnte sie wissen, dass er das Buch hatte? Noch einmal strich er über das Bild Amelies. Wieder und wieder sah er sie an. Nur mit ihrer Hilfe schaffte er es. Kurz vor acht erhob er sich, bezahlte und rannte durch die Dunkelheit zur Bibliothek.
Die Frau erwartete ihn bereits. »Kommen Sie mit.«
Sie schloss die Tür hinter ihm ab, dann gingen sie durch die Regale bis zu einer alten Tür. Die Frau schloss sie auf und Pressler folgte ihr durch einen schmalen Gang. Dann gingen sie eine Treppe nach unten und standen schließlich in einem Atelier.
Pressler erstarrte völlig. Diese Wangenknochen, dieser Blick, diese Haare. Sie saß in ihrem Sessel und posierte für den Maler, der hinter der Staffelei stand. Langsam ging Pressler zu Amelie und blieb kurz vor ihr stehen, um sie in ihrer ganzen Schönheit zu bewundern. Der Maler sagte ihr, dass sie den Rock und ihren Slip nun ablegen solle und sie tat es. Pressler stand keinen Meter entfernt vor ihr. Er starrte sie an, wie sie fast nackt vor ihm saß. Sie solle ein Bein über die Lehne legen, meinte der Maler. Und Amelie tat es. Pressler rang nach Atem. Ihre seidigen Schenkel waren zum Greifen nah. Sein Blick heftete sich an ihre Kniekehle und glitt dann gierig nach oben, bis er endlich ihre Scham sehen konnte. Pressler zerbarst fast vor Glück und Erregung. Auf ein weiteres Zeichen des Malers hin zog sich Amelie ihren Pullover aus. Pressler starrte gebannt auf ihre Brüste und verfolgte ihre Atembewegungen.
Wie gern hätte er ihre Haut berührt, sie mit Küssen überzogen. Er war bereit für sie, in ihm pulsierte das Blut und er wollte sie ganz für sich. Er konnte schon diesen feinen, salzigen Geschmack auf seiner Zunge spüren, wenn er an ihren Schenkeln leckte. Konnte schon den Duft ihrer Leibesmitte atmen. Als er einen Schritt nach vorn gehen wollte, hielt ihn die Alte fest und sagte:
»Du kannst Sie haben. Wann immer du willst. Wenn du sie brauchst, ist sie da und schenkt dir alle Freuden, die du möchtest. Doch für jede Stunde, die sie dir schenkt, verfällt dir ein Lebensjahr.«
Es war ein magischer Moment, der keine andere Antwort zuließ. Seine Amelie saß vor ihm und sie konnte ihm gehören, wann immer er wollte. Pressler zögerte keinen Augenblick.
Von da an erschien ihm Amelie, wann immer er es wollte. Dabei war er nicht nur versessen auf ihren Körper, den er ausgiebig kostete und mit dem er viele Stunden verbrachte. Er ging auch mit ihr essen oder ins Theater. Doch er schickte sie auch wieder weg, wenn er seine Ruhe haben wollte. Er hatte die ideale Frau gefunden. Manchmal betrachtete er sie einfach nur, wenn sie duschte. Wie sie ihren Körper einseifte, sich über ihre Brüste strich. Dann trocknete er sie ausgiebig ab, roch ihren Duft, schmeckte sie aus jeder Pore. Er dosierte die Zeit mit ihr sehr genau und lebte und liebte intensiv. Manchmal aber, wenn sie gerade ineinander verschlungen waren, er tief in ihr war und sie sich unter ihm räkelte, spürte er, wie die Kraft aus ihm floss. Sein Begehren konnte das nicht bremsen. Sein Körper verbrauchte mehr Energie als früher und er fand nicht mehr die Kraft für sein Training. Dafür konnte er sich mit Amelie in einen wahren Rausch der Sinne flüchten. Ihr Körper war für ihn jedes Mal ein Reich des Entdeckens. Immer wieder war er ein Quell der Freude und der Lust. Sie gab ihm all das, was er sich von einer Frau je erträumte. Er wurde schwächer und die Zeit mit ihr wurde länger. Seine Welt bestand nur noch aus der sinnlichen Erinnerung an das letzte Treffen und der Begierde für das Nächste. Wie in einem Rausch war Pressler betäubt von den Sinnesfreuden, vergaß die Welt um sich herum und verging immer mehr in der unendlichen Verführung Amelies. Manchmal schaffte er es, sie sich etwas länger als sonst nicht zu sich zu wünschen. Doch dann brach es umso mehr in ihm auf und wie ein gieriges Tier stürzte er sich auf sie und gemeinsam erlebten sie einen Höllenritt der Lust.
Pressler wurde immer schwächer. Er konnte nicht mehr arbeiten, und wenn sich der Schleier über ihn gelichtet hatte, dann sah er auf einer völlig sachlichen Ebene ein, dass er Amelie nicht mehr sehen durfte. Er nahm es sich fest vor und litt dabei wie ein Hund. Er aß nicht mehr und starb viele Tode. Tode der Lust, der Begierde, der Sehnsucht. Ein hitziges Fieber kam über ihn, er röchelte und endlich, endlich gab er nach und wünschte sie sich herbei. Amelie stand wieder vor ihm und befreite ihn von seinen Leiden.
Mit neuer Kraft nahm er sie. Er streichelte ihre Brüste, küsste ihren Hals, biss in ihre Schultern. Er versuchte wieder ihren Duft zu atmen, dieses Salz auf ihrer Haut zu schmecken, aber seine Sinne waren geschwunden. Langsam ließ er von ihr ab. Seine Augen füllten sich mit Tränen. Er hatte die Schönste von allen, wann immer er sie wollte. Durch sie erlebte er die größte Begierde, die brennendste Lust. Sein Herz krampfte sich zusammen und er versuchte erst gar nicht mehr zu atmen. Amelie setzte sich in seinen Sessel. Sie zog ganz langsam ihren Pullover, ihren Slip und ihren Rock an und verschränkte die Beine. Ganz langsam entfernte sie sich, Pressler schloss seine Augen und ihr Bild verschwamm für immer.

1 Kommentar zu „Die Frau fürs Leben“

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